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Triebtheorie nach A. Adler

Auch Adler betrachtet Aggression als Instinkt oder Trieb zum Kämpfen. Wird der Aggressionstrieb durch Einflüsse der Umwelt unterdrückt, entsteht beim Individuum Angst. Adler ging auch davon aus, dass sich der Aggressionsinstinkt meist in veränderter Form zeigt, beispielsweise beim Sport, aber auch als Hilfsbereitschaft.Adler sieht in späteren Theorien Aggression weniger als biologischen Instinkt an, sondern eine teilweise bewusste, teilweise unbewusste Tendenz zur Bewältigung alltäglicher Schwierigkeiten und Konflikte (vgl. A. Schmidt-Mummendey 1972, S.14).

Ein wesentlicher Aspekt seiner Betrachtungsweise, ist der Einfluß einer subjektiv empfundenen Minderwertigkeit, die sich zu einer motivierende Kraft entwickeln kann.

Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, dass gerade dieses Minderwertigkeitsgefühl dazu beiträgt, dass Entmutigung und Frustration entstehen und daraus aggressive Spannungen resultieren.

Dieser Zugang zu Adlers Triebtheorie wird aus meiner Sicht dadurch bestätigt, dass hinter zahlreichen Aggressionsformen vermindertes Selbstwertgefühl und Unsicherheit vermutet werden kann.