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Symmetrische und komplementäre Kommunikation

Die Begriffe symmetrisch und komplementär sollen in diesem Zusammenhang ausdrücken, ob KommunikationspartnerInnen in der Rangordnung gleich oder unterschiedlich zueinander sind.

In einer symmetrischen Beziehung sind die Kommunizierenden ebenbürtig oder versuchen zumindest, einen Rangunterschied zu verringern. Dies kann sich z.B. darin ausdrücken, dass alle etwa gleichviel, gleichlaut oder betont sprechen.

In einer komplementären Beziehung ergänzen sich die Kommunikationspartner im Idealfall in ihrer unterschiedlichen Rangordnung. Dies ist z.B. in der klassischen Kombination von Herr und Knecht/Chef und Angestelltem der Fall. Dieses Verhältnis kann sich wiederum z.B. darin ausdrücken, dass einer viel, laut oder betont spricht, während der andere überwiegend schweigend zuhört.

Entscheidend für einen konstruktiven Kommunikationsablauf ist in beiden Be­ziehungsarten, dass die jeweiligen Verhaltensweisen sich gegenseitig bedingen und ergänzen. (vgl. Watzlawick et al., 1985, S. 68ff)"

Das alte römische Sprichwort "Quod licet Jovi non licet bovi!" (Was dem Jupiter erlaubt ist, ist dem Ochsen [noch lange] nicht erlaubt!), scheint mir den Typus der komplementären Beziehung recht treffend zu veranschaulichen.